Römische Gesellschaft Durch die vielen Feldzüge und die damit einhergehenden Kriegsgefangenschaften gab es im 2. Jh. n. Chr. mehr Sklaven als römische Bürger in Rom. Die Römer verbrannten ihr Toten an speziell dafür vorgesehenen Orten auf Scheiterhaufen. Den verstorbenen Personen wurden zusammen mit dem Behältnis der Asche persönliche Beigaben mit ins Grab gegeben, worunter auch Teller und Schalen mit Lebensmitteln waren. Diese dienten als Proviant für die Reise ins Jenseits.  Im Römischen Reich galt die „Feigenhand“ – eine Geste mit Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger – als obszöne Beleidigung. Sie symbolisierte weibliche Genitalien und wurde benutzt, um böse Geister abzuwehren oder jemanden zu verhöhnen. Ironischerweise tauchte sie auch als Glücksbringer auf Amuletten auf – Schutz durch Provokation. Quellen:  Scheid, John; Guillerat, Nicolas: Rom verstehen. Das römische Reich in Infografiken, München 2024.  Schallmeyer, Egon: Der Limes. Geschichte einer Grenze (Beck'sche Reihe 2318), München 2023.