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Botanische Gärten

Inhaltsverzeichnis

1. Botanische Gärten. Wo Natur auf Wissenschaft und Gesellschaft trifft

1. Botanische Gärten. Wo Natur auf Wissenschaft und Gesellschaft trifft

In Europa gibt es mehr als 900 botanische Gärten. Diese Gärten wurden für die Erforschung, Kultivierung und Vermehrung einheimischer und fremder Pflanzenarten angelegt. Botanische Gärten können vom Staat, von Gemeinden oder von privaten Eigentümern betrieben werden. Einige botanische Gärten sind mit pflanzenwissenschaftlichen Forschungsinstituten von Universitäten verbunden. Erfahren Sie mehr darüber und genießen Sie ihre Schönheit anhand von Gemälden, Fotos und Illustrationen.

Von medizinischen Vorteilen zu wissenschaftlichem Interesse

Von der Antike bis ins Mittelalter wurden Pflanzen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften kultiviert. Während der Renaissance wurden diese Gärten zu offiziell anerkannten Einrichtungen, die oft zu Universitäten gehörten.

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Mit der Zeit wurden in botanischen Gärten auch Pflanzen ohne medizinische Eigenschaften angebaut, die jedoch als interessant oder schön galten. Sie wurden von speziell ausgebildeten Gärtnern kultiviert, untersucht und klassifiziert.

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Konservierung von Pflanzenproben in Herbarien

Viele botanische Gärten unterhalten Herbarien: Sammlungen von gepressten und getrockneten Pflanzenexemplaren, die für Forschungszwecke verwendet werden. Herbarien sind für die Klassifizierung von Pflanzen unverzichtbar. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die konservierten Exemplare so viele Teile der Pflanzenart wie möglich enthalten – Blüten, Stängel, Blätter, Samen und Früchte. Herbarien spielen eine entscheidende Rolle bei der Erfassung der weltweiten Artenvielfalt.

 

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Sammeln von Pflanzen aus aller Welt

Mit der Zunahme der Überseereisen und des Handels im 18. und 19. Jahrhundert wurden immer mehr Arten nach Europa gebracht. Sie benötigten bestimmte Bedingungen, um im europäischen Klima überleben zu können. So entstanden die ersten beheizten Orangerien, Palmenhäuser und Gewächshäuser, die Teil vieler öffentlicher Gärten sowie privater Residenzen und Paläste wurden.

 

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Im Zuge der technologischen Weiterentwicklung konnten diese Gewächshäuser den Bedürfnissen einer immer größeren Vielfalt an Pflanzenarten gerecht werden. Das Interesse am Sammeln von Pflanzen aus aller Welt ging dabei über rein wissenschaftliche Zwecke hinaus. Es spiegelte imperialistische Ambitionen wider und war ein Instrument der kolonialen Expansion, mit dem Ziel, den Anbau von Pflanzen zu fördern, die aus wirtschaftlichen Gründen interessant waren.

Im Dienste der Gemeinschaft

Botanische Gärten sind heute in vielen Städten eine grüne Oase und können eine willkommene Abwechslung vom Trubel der Stadt bieten. Einige von ihnen sind auch Touristenattraktionen oder Veranstaltungsorte. Botanische Gärten spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung des Umweltbewusstseins durch Bildungsprogramme und ihre Arbeit mit Gemeinschaften.

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Ob Sie sich nun eine Auszeit gönnen möchten, ein paar Fotos von üppigem Grün für Instagram aufnehmen wollen, etwas Neues lernen oder sich für die Umweltengagieren möchten – Sie müssen nicht weit reisen, sondern können einfach einen Botanischen Garten in Ihrer Nähe besuchen.


 

 
 
 
 
 
 
 
Verlinkungen:

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Quellen:

Internetquellen

->. Strzelichowska, Aleksandra: Botanische Gärten. Wo Natur auf Wissenschaft und Gesellschaft trifft, in: europeana.eu, veröffentlicht am 26.08.2020 unter: https://www.europeana.eu/de/stories/botanical-gardens-where-nature-meets-science-and-society, zuletzt geprüft am 11.07.2026.

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Sekundärliteratur

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