Der Obergermanisch-Raetische Limes
Inhaltsverzeichnis
- Basisinformationen
- Verlauf und Stationen
- Historische Ereignisse
- Leben am Limes
- Rezeptionsgeschichte
- Heutige Nutzung
- Quellen
1. Basisinformationen
Der Obergermanisch-Raetische Limes ist ein Abschnitt der römischen Außengrenze zur Zeit der größten Ausdehnung des Römischen Reiches. 2005 wurde er zum UNESCO-Welterbe ernannt und ist Teil des seriellen, transnationalen Welterbes »Grenzen des Römischen Reiches«. Mit seinen 550 km ist er das längste Bodendenkmal Europas. Die 1.800 Jahre alte Grenzanlage bestand aus Wachttürmen, Palisaden, Grenzmauern, Wällen und Gräben sowie 120 Kastellen. Noch heute sind seine Überreste im Gelände erkennbar.
Der Obergemanisch-Raetische Limes bildete die Außengrenze zum unbesetzten Germanien. Heute zieht er sich von Rheinbrohl am Rhein durch die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern bis an die Donau bei Eining. Die künstliche Landgrenze führte dabei durch verschiedenste Landschaften wie den Westerwald, entlang des Mains und durch die Hohenloher Ebene. Ihr stellenweise schnurgerader Verlauf bezeugt den fortgeschrittenen Wissensstand der römischen Ingenieure und Landvermesser.
Die Überwachung des Obergermanisch-Raetischen Limes erfolgte mit ca. 900 Wachttürmen und Kleinkastellen. Im nahen Hinterland befanden sich ca. 120 Kastelle mit fest stationierten Truppen. Die Grenzanlage diente aber nicht als militärisches Bollwerk. Sie war eine überwachte Zone, an der die Ein- bzw. Ausreise kontrolliert und Zölle auf gehandelte Waren erhoben wurden.
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2. Verlauf und Stationen
3. Historische Ereignisse
4. Leben am Limes
4.1 Limesbau und Konstruktionen
4.2 Handel und Transport
4.3 Grenzüberwachung und Schutz
Wachtürme und Kastelle: Die Überwachung des Limes erfolgte mit ca. 900 Wachttürmen und Kleinkastellen. Im nahen Hinterland befanden sich ca. 120 Kastelle mit fest stationierten Truppen. Die Grenzanlage diente aber nicht als militärisches Bollwerk. Sie war eine überwachte Zone, an der die Ein- bzw. Ausreise kontrolliert und Zölle auf gehandelte Waren erhoben wurden.
4.4 Militär
Provinzialflotten: Mit den Provinzialflotten wurden die strategisch wichtigen Handelswege über den Rhein und die Donau militärisch abgesichert. Neben den militärischen Anlagen sorgten die Flotten u. a. für die Absicherung der Nebenflüsse, die aus dem Barbaricum kamen.
Auxiliartruppen: Die Truppen am Limes waren überwiegend Auxiliarverbände. Diese wurden häufig aus den unterworfenen Stämmen heraus rekrutiert. Nach 25 Jahren in den Diensten des Römischen Reiches erhielten sie das römische Bürgerrecht. Das ermöglichte ihnen eine Heirat und das Erbe des Bürgerrechts auf die Kinder.
4.4 Kultur und Traditionen
4.5 Kunst und Handwerk