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Der Obergermanisch-Raetische Limes

Inhaltsverzeichnis

  1. Basisinformationen
  2. Verlauf und Stationen
  3. Historische Ereignisse 
  4. Leben am Limes
  5. Rezeptionsgeschichte
  6. Heutige Nutzung
  7. Quellen 

1. Basisinformationen

Der Obergermanisch-Raetische Limes ist ein Abschnitt der römischen Außengrenze zur Zeit der größten Ausdehnung des Römischen Reiches. 2005 wurde er zum UNESCO-Welterbe ernannt und ist Teil des seriellen, transnationalen Welterbes »Grenzen des Römischen Reiches«. Mit seinen 550 km ist er das längste Bodendenkmal Europas. Die 1.800 Jahre alte Grenzanlage bestand aus Wachttürmen, Palisaden, Grenzmauern, Wällen und Gräben sowie 120 Kastellen. Noch heute sind seine Überreste im Gelände erkennbar.

Der Obergemanisch-Raetische Limes bildete die Außengrenze zum unbesetzten Germanien. Heute zieht er sich von Rheinbrohl am Rhein durch die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern bis an die Donau bei Eining. Die künstliche Landgrenze führte dabei durch verschiedenste Landschaften wie den Westerwald, entlang des Mains und durch die Hohenloher Ebene. Ihr stellenweise schnurgerader Verlauf bezeugt den fortgeschrittenen Wissensstand der römischen Ingenieure und Landvermesser.

Die Überwachung des Obergermanisch-Raetischen Limes erfolgte mit ca. 900 Wachttürmen und Kleinkastellen. Im nahen Hinterland befanden sich ca. 120 Kastelle mit fest stationierten Truppen. Die Grenzanlage diente aber nicht als militärisches Bollwerk. Sie war eine überwachte Zone, an der die Ein- bzw. Ausreise kontrolliert und Zölle auf gehandelte Waren erhoben wurden.

https://www.alm-konstanz.de/welterbe/welterbe-limes

2. Verlauf und Stationen

Rheinbrohl und der Vinxtbach (Startpunkt): Der Vinxtbach bei Rheinbrohl entspringt bei Burg Rheineck und mündet im Rhein. Er stellte in der Römerzeit die natürliche Grenze zwischen Ober- und Niedergermanien dar. Sein Name leitet sich vom lateinischen ad fines ab, was für ,,an der Grenze‘‘ steht.

Bad Ems: Silber- und Bleierzvorkommen sowie der Reichtum an heißen Quellen sorgten womöglich dafür, dass der Limes einen Bogen um Bad Ems machte, um diese Vorkommen zu schützen. 2008 wurde ein Steingebäude freigelegt, welches als Speicher für diese Bodenschätze dienen konnte.

Kastell Niederbieber: Zur Zeit des Kaiser Commodus wurde das Steinkastell Niederbieber mit vicus in unmittelbarer Nähe zum Limes errichtet. Es war das größte Truppenkastell des nördlichen Limes und beherbergte um die 1.000 Reiter. Zudem gab es im vicus Handwerker und Händler, Wirtschaften und Hurenhäuser. Ebenso gab es ein großes Kastellbad in den eigenen Mauern.

3. Historische Ereignisse

4. Leben am Limes

4.1 Limesbau und Konstruktionen

4.2 Handel und Transport

4.3 Grenzüberwachung und Schutz

Wachtürme und Kastelle: Die Überwachung des Limes erfolgte mit ca. 900 Wachttürmen und Kleinkastellen. Im nahen Hinterland befanden sich ca. 120 Kastelle mit fest stationierten Truppen. Die Grenzanlage diente aber nicht als militärisches Bollwerk. Sie war eine überwachte Zone, an der die Ein- bzw. Ausreise kontrolliert und Zölle auf gehandelte Waren erhoben wurden.

4.4 Militär

Provinzialflotten: Mit den Provinzialflotten wurden die strategisch wichtigen Handelswege über den Rhein und die Donau militärisch abgesichert. Neben den militärischen Anlagen sorgten die Flotten u. a. für die Absicherung der Nebenflüsse, die aus dem Barbaricum kamen.

Auxiliartruppen: Die Truppen am Limes waren überwiegend Auxiliarverbände. Diese wurden häufig aus den unterworfenen Stämmen heraus rekrutiert. Nach 25 Jahren in den Diensten des Römischen Reiches erhielten sie das römische Bürgerrecht. Das ermöglichte ihnen eine Heirat und das Erbe des Bürgerrechts auf die Kinder.

4.4 Kultur und Traditionen

4.5 Kunst und Handwerk

5. Rezeptionsgeschichte
6. Heutige Nutzung
7. Quellen

Internet-Quellen:

Literatur:

Graichen, Gisela: Limes. Roms Grenzwall gegen die Barbaren. Frankfurt a. M. 2009.