Der Soldatenkaiser Severus Alexander wurde 245 n. Chr. von seinen eigenen Truppen ermordet, weil der junge Kaiser einen Feldzug gegen die Alamannen hinauszögerte und sich auf Verhandlungen einließ. Der germanische Stamm der Alamannen war zuvor ins Reich eingefallen.
In der Heiligenvita des Severin von Noricum (410-482 n. Chr.) erfahren wir durch den Mönch Eugippius eine kuriose Geschichte über den Untergang des Römischen Reiches. Der Mönch beschreibt die Reise Severins an der Donau und dass er dort auf entlegene Truppen traf, die auf Soldzahlungen der römische Zentralmacht warteten. Sie wussten nicht, dass das Weströmische Reich bereits untergegangen war.
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