Limes
- Die Mauern der Wachtürme waren von außen weiß verputzt und mit roten Fugen bemalt. Mit den grellen Farben waren sie schon aus größerer Distanz sichtbar. Feinden wurde somit die römische Militärpräsenz vor Augen geführt und den Römern dienten sie als Orientierungspunkte.
- Die Auxiliartruppen bestanden aus unterworfenen Stämmen und damit diese sich nicht mit lokalen Aufständischen verbünden wurden sie an entlegene Orte gesendet. So kam es dazu, dass Germanen in Gebieten des heutigen Spaniens dienten und andersherum Spanier an der Rheingrenze patrouillierten.
- An einigen Tierknochenfunden wurden Bissspuren gefunden. Dies lässt darauf schließen, dass die Wachsoldaten sich Hunde hielten.
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Obwohl Kaiser Domitian nur kleine Gebietsgewinne gegen die germanischen Stämme erzielen konnte, ließ er sich dafür groß feiern. Er ließ Münzen mit seinem Abbild und dem Spruch ,,Germanien ist besiegt‘‘ (lat. germania capta) prägen und beanspruchte sogar erstmals in der Geschichte der römischen Kaiser den Beinamen Germanicus.
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Im Limesabschnitt um Dambach wurde 1894 eine spektakuläre Entdeckung gemacht. Die Limeskommission hat im Dambacher Kreutweiher ein Fundament aus 2.000 Holzpfählen entdeckt, die in den Morast gerammt wurden, um darauf die Limesmauer zu errichten.
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Ein kurioser Fund des Tempelschatzes von Weißenburg ist ein eiserner Klappstuhl, der sich in der Länge und in der Breite zusammenfalten lässt.
Quellen:
Graichen, Gisela: Limes. Roms Grenzwall gegen die Barbaren. Frankfurt a. M. 2009.