Militär
- Die Parolen im Legionslager wechselten täglich. Sie bestanden aus einem kurzen Satz und dienten als Sicherheitsvorkehrung. Für den Fall eines feindlichen Angriffs, bspw. bei Nacht, konnten sich die Legionäre schnell anhand der Parole erkennen.
- Die Beförderung zum Zenturio benötigt die Empfehlung des Legaten oder des Statthalters und muss anschließend vom Kaiser bestätigt werden.
- Es gibt unterschiedliche Marschgeschwindigkeiten im römischen Militär. Der ,,militärische Schritt'' ist ein schneller Marsch von 6,8 km/h. Die normale Geschwindigkeit lag allerdings bei ca. 4-5 km/h.
- Römische Legionen waren nummeriert und besaßen neben auf den Standarten Legionsadler. Wurde eine Legion aufgerieben, sodass der Legionsadler verloren ging, wurde sie nicht mehr aufgestellt und die Nummer nicht mehr vergeben.
Quellen:
Matyszak, Philip: Legionär in der römischen Armee. Der ultimative Karriereführer, 4. unveränderte Auflage, Freiburg im Breisgau 2024.
Schallmeyer, Egon: Der Limes. Geschichte einer Grenze (Beck Wissen Nr. 2318), 4. aktualisierte Auflage, München 2023.